Pürierstab
Ein
Pürierstab ist ein Elektro-Kleingerät, welches sowohl im Privathaushalt als auch in der Gastronomie Verwendung findet.
Synonyme für einen
Pürierstab sind beispielsweise auch Stabmixer, Mixstab, Blender und in der Umgangssprache auch Zauberstab.
Er besteht aus einem Griff und einem langen, sich drehenden Stab, an dessen unteren Ende sich ein Aufsatz befindet. Diesen kann man auswechseln um alle Funktionen des
Pürierstabs nutzen zu können. Im Griff des Pürierstabs befindet sich ein kleiner Elektromotor, der eine hohe Umdrehungszahl hat. Er dreht sich ungefähr 10.000 bis 20.000 Mal in der Minute.
Pürierstab im Alltag
Einen
Pürierstab können Sie immer dann verwenden, wenn Sie Lebensmittel wie Obst und Gemüse pürieren möchten, wenn Sie Flüssigkeiten mixen und Getränke wie zum Beispiel Milchshakes und Smoothies aus ihnen herstellen, wenn Sie Fleisch zerkleinern wollen oder wenn Sie Eiweiß und Milchprodukte aufschlagen möchten, um z.B. Sahne steif zu schlagen oder auch um Puddings und Cremes und andere Süßspeisen zuzubereiten.
Einen
hochwertigeren Pürierstab mit passendem Aufsatz können Sie auch dazu verwenden, Käse, Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse und Kerne und diverse Kräuter zu zerkleinern. Ebenso können Sie mit dem richtigen Aufsatz Kaffeebohnen mahlen.
Eine vergleichende Übersicht und bewährte Modelle können Sie in unserem
Pürierstab Test einsehen.
Geschichte des Pürierstabs
Der Pürierstab wurde am 06. März 1950 von dem Schweizer Roger Perrinjaquet erfunden. Er nannte es "appareil ménager portatif", was so viel bedeutet wie "tragbares Küchengerät".
Das Schweizer Unternehmen ESGE erwarb schließlich das Patent für den ersten Pürierstab im Jahr 1954 von Herrn Perrinjaquet und brachte im darauffolgenden Jahr den "bamix" auch auf den deutschen Markt.
Am 24. April 1955 stellten sie ihn in Hamburg auf der deutschen Industriemesse der Öffentlichkeit vor. In der Schweiz heißt der Pürierstab "bamix", was sich aus den Anfangsbuchstaben der französischen Wörter "battre et mixer" zusammensetzt, was im deutschen soviel bedeutet wie "schlagen und mixen". In Deutschland wurde der Name dann in Zauberstab umgeändert.
Ab 1960 wird der "bamix" nach Finnland, Großbritannien, Irland, Österreich und Portugal exportiert und die Nachfrage steigt ins Unermessliche. Ab 1978 wurde der "bamix" auch in Singapur, Indonesien, Griechenland, Malta und Zypern vorgestellt und verkauft.
Den Pürierstab können Sie auch als einen Aufsatz für ein Handrührgerät kaufen. So haben Sie keine zwei Geräte im Haus, sondern können eins benutzen und ganz simpel die Aufsätze austauschen.